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Teilnehmer der U10 Champions Trophy 2018


Turnier in Scheiblingkirchen - 10. Platz

Auch beim Pittentalcup spielten wir ein Mal zu oft nur Unentschieden und schafften im Gegensatz zu den letzten beiden Antreten diesmal den Einzug ins Viertelfinale nicht. In einem sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeld, in dem vom ersten bis zum letzten Platz alles möglich gewesen wäre, erreichten wir in der Endabrechnung den 10. Rang.

Gleich zum Auftakt wartete auf uns mit Ikarus Budapest ein internationaler Gegner, den wir mit Fortdauer des Spiels immer besser in den Griff bekamen. Den Matchball durch einen Elfmeter kurz vor Schluss ließen wir aber aus, sodass wir mit einem torlosen Unentschieden ins Turnier starteten. Gegen den FavAC legten wir dann einen überfallsartigen Start hin, dominierten die ersten fünf Minuten und gingen auch in Führung. Anstatt so weiterzumachen, ließen wir aber etwas nach und den Gegner immer mehr aufkommen, der in der Schlussphase das Spiel noch drehen konnte. Ärgerlich, denn das macht am Ende des Tages den Unterschied aus: Der FavAC wurde Turniersieger, wir kämpften im letzten Gruppenspiel ums Weiterkommen. Auch gegen die Fußballschule Linz reichte es nur zu einem torlosen Unentschieden. Zwar hatte der Gegner überhaupt keine Tormöglichkeit, allerdings reichte ihm das Ergebnis, während wir mehr investieren hätten müssen. Unverständlich, dass wir in solchen Spielen nicht mehr riskieren und in der Offensive mehr ausprobieren, denn auch eine Niederlage hätte dieselbe Konsequenz wie ein Unentschieden gehabt, nämlich den Nichtaufstieg.

In der unteren Turnierhälfte kamen wir dann zu zwei relativ einfachen Siegen gegen Sárbogárd und Donaufeld. In beiden Spielen zeigten wir deutlich, dass wir an diesem Tag die bessere Mannschaft waren. Beide Male wären durchaus auch mehr Tore möglich gewesen, aber die Offensive ist leider zurzeit unser großes Manko. Das letzte Spiel erneut gegen eine ungarische Mannschaft war dann leider ähnlich wie das Gruppenspiel gegen die Fußballschule Linz ein Totalausfall. Das Resultat war die erste Niederlage im vierten Spiel gegen den SC Sopron und ein eher unwürdiger Turnierausklang an einem Ort, wo wir schon tolle Erfolge gefeiert und gute Endplatzierungen eingefahren hatten.

Am Ende einer langen Saison kann man uns eine für eine Nachwuchsmannschaft ungewöhnliche Konstanz in unseren Leistungen attestieren, die sich allerdings in zweierlei Hinsicht auswirkt: Auf der einen Seite sind wir so stabil, dass wir uns nicht einmal von Kalibern wie der Admira, Team Wr Linien oder Ružinov Bratislava abschießen lassen, auf der anderen Seite treffen wir aber auch kaum mehr auf Mannschaften, gegen die wir selbst Schützenfeste feiern können, da uns das Toreschießen auch gegen schwächere Teams im Moment unglaublich schwer fällt. Wir liefern von Spiel zu Spiel denselben Trott ab, der zwar viel Spielkontrolle beinhaltet, aber wenig von erfrischendem, dynamischem Offensivfußball aufweist. Ein Reboot über den Sommer ist jetzt dringend geboten.

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Turnier in Wien/21. - 5. Platz

 

Beim Saisonabschluss-Turnier des SR Donaufeld blieben wir in 5 Spielen gegen die Wiener Mannschaften ungeschlagen und mussten nur gegen Turniersieger Hagenbrunn eine Niederlage einstecken. Dennoch schaute am Ende nur ein Platz im Mittelfeld heraus, da wir in der Gruppenphase zu oft Unentschieden gespielt hatten.

Die Vorzeichen vor dem Turnier waren nicht unbedingt vielversprechend, da wir mit einem äußerst kleinen Kader antreten mussten. Aus der U10 hatten wir Unterstützung durch Cosimo und Donát, die auch beide gleich ihr erstes Tor für das Team '08 erzielen konnten. Trotz der schwierigen Umstände, nahezu nicht wechseln zu können, boten wir solide Leistungen und schafften es weitgehend, unser Spiel wie gewohnt umzusetzen. Bis zur letzten Partie der Gruppenphase war sogar der Gruppensieg für uns möglich, in der Endabrechnung wiesen wir jedoch nur einen Sieg auf und so reichte es einmal mehr nicht für den großen Schritt nach vorne, sondern nur um vor den B-Mannschaften von Stadlau und Donaufeld zu bleiben. In der K.O.-Phase konnten wir uns allerdings noch einmal steigern und auch die A-Mannschaften der beiden Vereine in die Schranken weisen, sodass wir uns am Ende den 5. Platz sicherten. Alles in allem wäre sicher mehr möglich gewesen, trotzdem ist es ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass wir mit einer stark veränderten Mannschaft gegenüber der Normalbesetzung angetreten waren.

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Frühlingsmeisterschaft 2019 - 3. Platz

Endlich eine Meisterschaft, in der die sechs derzeit stärksten Teams der JHG Südost aufeinandertrafen und wir mittendrin! Endlich Spiele in denen wir bis zur letzten Minute gefordert waren, aber auch Spiele, in denen wir beweisen konnten, dass wir genau hierhin gehören: ins obere Play-Off!

Der Auftakt verlief mit einem hart umkämpften Auswärtssieg bei der Admira, die in der Meisterschaft mit der U10 antrat, nach Maß, aber bereits in Runde 2 folgte mit dem Unentschieden gegen Brunn ein erster kleiner Rückschlag, da wir uns in dieser Partie mehr erwartet haben. Mit einem Wellenbad der Gefühle ging es weiter: Dem Auswärtssieg in Vösendorf, der ebenso wie das Admira-Spiel Schwerstarbeit war, folgten nach den Osterferien zwei weitere Siege gegen Hainburg und Laxenburg, in denen wir zwar ohne Gegentor blieben, aber offensiv nicht glänzten. Die Formkurve zeigte leider nach unten und so kam die Heimniederlage zum Rückrundenauftakt gegen die Admira nicht überraschend. Die Art und Weise allerdings schon, denn auf eine schwache erste Hälfte, die vom Ergebnis allerdings noch alles offen ließ, folgten unmittelbar nach Wiederanpfiff 6 Horror-Minuten mit 5 Gegentoren. Erstmals seit 3 Spielen gegen die Admira U10 mussten wir wieder eine Niederlage einstecken, gleichzeitig war es auch die erste Niederlage in der Meisterschaft seit über einem Jahr. Darauf folgte kurioserweise der höchste Saisonsieg in Brunn und darauf wiederum die nächste Enttäuschung mit der Heimniederlage gegen Vösendorf. Auch in den letzten beiden Spielen wurde uns die Formkrise in der Offensive zum Verhängnis, sodass es beide Male nur noch zu einem Unentschieden reichte.

Wir haben also jeden Gegner in der Meisterschaft besiegt, aber gleichzeitig auch keinen Gegner zwei Mal. Nach der Hinrunde noch Tabellenführer, reichte es in der Rückrunde nur noch zu einem einzigen Sieg. Gleichzeitig ist auch eine Heimschwäche auffällig, die schwer zu erklären ist. Am ehesten vielleicht noch damit, dass wir doch wesentlich fokussierter zu Auswärtsterminen anreisen, während die Heimspiele Dienst nach Vorschrift sind.

Alles in allem ist der 3. Platz im OPO ein tolles Ergebnis, mit dem wir nun auch schwarz auf weiß bewiesen haben, wie stark wir im Vergleich mit den anderen Mannschaften der JHG Südost sind. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt irgendetwas mit dem Abstieg zu tun und dürfen uns auch im Herbst wieder mit den Top-Teams messen. Zieht man jedoch nach der Hinrunde eine Zwischenbilanz, so weiß jeder, was heuer möglich gewesen wäre und dass wir hier eine Riesen-Chance liegen gelassen haben. Da die Ergebnisse der Rückrunde auch ein Resultat der stagnierenden Entwicklung seit Ostern sind, ist die Verabschiedung in die Sommerpause in dieser Form nicht unbedingt angenehm.

Im Herbst braucht es wieder neuen Schwung, um zu alter Stärke zurückzufinden. Dass wir es können, haben wir oft genug gezeigt - wir sollten es wieder regelmäßiger abrufen.

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Trainingstag am Sportplatz Hinterbrühl

Schon fast traditionell veranstalteten wir am letzten schulfreien Pfingstdienstag vor der Änderung des Schulgesetzes einen Trainingstag, bei dem diesmal 13 Spieler unseres Kaders teilnahmen.

Nach einem kurzen Technik-Aufwärmen nahmen wir vor der obligatorischen Obstpause noch unsere Sprintzeiten über 10m ab und filmten diesmal auch mit, um in der Mittagspause eine kleine Lauftechnik-Analyse durchführen zu können.

Im ersten Training übernahm dann SoccerStar-Trainer Roman das Kommando und führte eine intensive Einheit mit Schwerpunkt Torabschluss durch, bei der unsere Burschen nicht nur ob der enormen Hitze kräftig ins Schwitzen kamen. Die Abkühlung unter dem Rasensprenger vor dem Mittagessen war dringend nötig, um am Nachmittag wieder mit neuen Kräften starten zu können.

Nach einer Teambuilding-Einheit leitete U14-Trainer Clemens das zweite Training zum Thema "Kreativität im Offensivspiel". Zwar merkte man uns schon die Müdigkeit vom Vormittag an, dennoch konnten wir uns von Spielform zu Spielform etwas steigern. Parallel bekamen Matthias und Marc eine Tormanntrainingseinheit mit LAZ-Trainer Udo.

Im dritten Training war dann neben dem Technikparcours-Wettkampf nur noch Spielen angesagt. Zunächst in kleinen Teams auf Hütchentore, anschließend dann noch auf Viertelfeld mit einigen Zusatzpunkten für schnell erzielte Tore. Diese Einheit fiel kürzer aus als geplant, da einige Spieler nach den Strapazen der bisherigen Einheiten bereits w.o. gaben. Körperlich wurden unsere Burschen diesmal an die Grenzen getrieben, aber wer weiß, wofür es noch gut ist. Konditionell haben die meisten Spieler ohnehin noch Luft nach oben.

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Turnier in Wien/11. - 13. Platz

Kurzfristig angesetzt nahmen wir am Feiertag an einem Turnier in Simmering teil, um uns wieder mit Wiener Mannschaften messen zu können. Dass die Spiele aufgrund der starken Regenfälle auf Kunstrasen verlegt wurden, war zwar aufgrund unserer vielen bisherigen Einheiten auf diesem Belag kein großes Problem für uns, aber sicher auch kein Vorteil, da wir erst vor Ort davon erfuhren und auch kein entsprechendes Schuhwerk dabei hatten.

Der Turnierstart verlief mit einem Sieg gegen LAC-Inter erfreulich. Trotz Überlegenheit des Gegners gelang es diesem nicht, den Ball ins Tor zu befördern, während wir einen der wenigen sauber vorgetragenen Angriffe ausnutzten. Im zweiten Spiel gegen Columbia Floridsdorf zeigte sich dann ein gegenteiliges Bild, leider auch mit gegenteiligem Ausgang. Diesmal waren wir drückend überlegen und ließen den Gegner nicht aus ihrer Hälfte hinaus, leider waren wir aber zu harmlos, um den Ball gefährlich aufs Tor zu bringen und fingen uns gegen Ende auch noch einen Gegentreffer ein. Damit waren wir gegen Stadlau ein bisschen unter Druck, wenn wir noch in die Goldgruppe der ersten Acht einziehen wollten. In diesem Spiel vergaben wir leider gleich mehrere Chancen alleine vor dem Tormann, sodass es  wieder für keinen Treffer reichte und wir uns mit einer Niederlage sogar als Gruppenletzter in die Silbergruppe verabschiedeten.

Dort war die Auslosung nicht unbedingt glücklich für uns, denn mit ASKÖ Donau Linz wartete gleich die stärkste Mannschaft des unteren Teilnehmerfeldes, die in der Vorrunde in einer äußerst starken Gruppe angetreten und knapp gescheitert war. Die Linzer spielten wesentlich schneller als wir und ließen uns kaum ins Spiel kommen, dennoch fielen die Gegentore letztlich ohne viel Gegenwehr von uns. Diese Leistung passte leider ins Bild, dass wir uns momentan leider gegen stärkere Mannschaften nicht mit der Aufgabe steigern können und uns aber umgekehrt gegen schwächere Mannschaften an deren Niveau anpassen.

Zum Schluss versuchten wir das Turnier noch halbwegs versöhnlich ausklingen zu lassen und einigten uns darauf, mit 3 Kontakten zu spielen. Unser Offensivspiel wurde dadurch wieder um einiges schneller und obwohl vieles mangels Präzision nicht gelang, kamen wir zu deutlich mehr Tormöglichkeiten als in den vorigen Spielen. Sowohl gegen Kapfenberg, als auch gegen Brigittenau fuhren wir damit klare Siege ein, obwohl die Ergebnisse engere Spiele vermuten ließen.

Insgesamt war der Tag trotzdem zu vergessen. Mit dem 13. Platz holten wir unser zweitschwächstes Ergebnis unserer Mannschaftsgeschichte  und mussten uns eingestehen, dass wir momentan sowohl vorne als auch hinten enorme Probleme haben, zu unserer Normalleistung zu finden. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt die Einstellung der Mannschaft, diese Fehler korrigieren zu wollen und sich für jede Partie wieder aufs neue positiv einstimmen zu lassen. Leider ist dieser Schwung aber mit dem ersten Widerstand und dem ersten Negativerlebnis sofort wieder dahin. Die Motivation ist da, die Volition fehlt! 

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JHG Südost Cup - 1. Runde: Team '08 - Admira

Erstmals veranstaltet die JHG Südost im Frühling 2019 den Peter Schuh Cup für U11-Mannschaften. Teilnahmeberechtigt und -verpflichtet sind alle 16 Mannschaften des OPO und der beiden MPOs. Die Auslosung bescherte uns gleich in der 1. Runde die Admira, wobei wir das Heimrecht hatten. Leider fiel der erste Spieltermin starken Regenfällen zum Opfer, was im Nachhinein ein bisschen bitter war, da die Admira an diesem Tag ohne ihren etatmäßigen rechten Flügelstürmer und mit einem Feldspieler im Tor angerückt wäre.

Beim Nachtragstermin am Mittwochabend vor den Osterferien traten dann beide Mannschaften in Bestbesetzung zum absoluten Top-Spiel der 1. Cup-Runde an. Nicht nur, dass es das einzige Duell zweier OPO-Mannschaften war - in der Zwischenzeit waren auch bereits 3 Meisterschaftsrunden gespielt und so lautete das Duell 1. OPO U11 - 1. OPO U12, denn die Admira spielt mit ihrer U11 in der Meisterschaft eine Altersklasse höher. Wir hatten wiederum die U10 der Admira zum dritten Mal in Folge besiegt und so war die Admira, die den Cup unbedingt gewinnen will, gewarnt und nahm das Spiel entsprechend ernst.

Da im Cup nur der Aufstieg zählt, waren aber auch wir gut vorbereitet. Seit Jahresbeginn hatten wir uns mental auf den Tag X vorbereitet, an dem wir der Admira alles abverlangen wollten. Wir hatten verschiedene Aufstellungsvarianten probiert, gegen Mannschaften mit ähnlicher Spielanlage getestet, uns verschiedene Pressingvarianten zurechtgelegt, den Gegner mittels Videoaufnahmen analysiert und daraufhin unser Verhalten bei Standardsituationen adaptiert. Die Admira war an diesem Tag ein offenes Buch für uns. Wir kannten mit Ausnahme eines verletzungsbedingten Ausfalls ihre Startaufstellung und Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler. Das Problem dabei war nur: diese Admira-Mannschaft hat kaum Schwächen!

Der Jg '08 ist einer der stärksten der letzten Jahre und besteht aus Top-Spielern, die uns schon als Gegner bei ihren Stammvereinen aufgefallen waren. Nicht ohne Grund ist diese Mannschaft am Ende der letzten Saison bei der U10 Champions Trophy 3. von 128 Mannschaften geworden und hat auch zum Saisonauftakt in der Meisterschaft starke Ergebnisse geliefert - unter anderem ein 6:1 gegen eine der besten Vösendorfer U12-Mannschaften der letzten Jahre.

Angeführt von ihrem Kapitän, der in unserem Fußball-Kindergarten mit dem Vereinsfußball begonnen hatte, übernahm die Admira auch wenig überraschend sofort das Kommando. Spielerisch war ein Mithalten für uns nicht möglich, aber darauf waren wir mental eingestellt und was wir defensiv entgegenzusetzen hatten, glich in der ersten Halbzeit ein bisschen dem Mourinho-Chelsea von 2012, als der CL-Finaleinzug gegen Barcelona erzielt werden konnte. Die Standardsituationen hatten wir wie einstudiert über die volle Spielzeit im Griff, aus dem Spiel heraus ließen wir in der ersten Hälfte nur zwei hundertprozentige Möglichkeiten zu. Die erste war ein angesagter Spielzug über die Seite und führte schließlich zu einem Abstaubertreffer, bei der zweiten konnte Mo sich mit einer tollen Parade auszeichnen. Auch sonst hielt Niko die Verteidigung mit seinen beiden Kollegen Marko und Lukas zusammen und so gingen wir fast schon mit dem Wunschresultat von 0:1 in die Pause.

Da im Cup aber nach wie vor nur der Aufstieg zählt, musste nun ein Tor her. Da hatten wir in Durchgang eins nur eine Halbchance anzubieten gehabt, ansonsten fehlte uns noch der Mut und die Überzeugung, auch in die Offensive zu investieren.

In der zweiten Hälfte mussten wir daher ein bisschen mehr aufmachen, was wiederum zu mehr Räumen für die Admira und zu gefährlicheren Chancen führte. Langsam drohten uns auch die 6er Bernhard und Jojo wegzubrechen, die bis dahin schon enorme Laufarbeit geleistet hatten. In dieser Phase hielt uns aber Mo mit einigen wichtigen Saves im 1:1 (wir wussten ja auch, wie die Admira-Stürmer für gewöhnlich abschließen) noch eine Zeit lang im Spiel. Und die Admira hatte uns auch tatsächlich in der Pause noch einmal die Möglichkeit gegeben, ins Spiel zurückzufinden, da sie den Tormann ausgetauscht und den Kapitän ins Tor gestellt hatte. Trotzdem war es für uns aber fast nicht möglich, an der perfekt verschiebenden 4er-Abwehr des Gegners vorbei in die gefährliche Zone zu kommen. Leider muss man bei aller Euphorie über die starke Defensivleistung auch anmerken, dass wir offensiv sehr wenig anzubieten hatten. Bei glitschigem Boden bekamen wir viele Bälle gar nicht unter Kontrolle und unsere Passquote darf man sich wahrscheinlich an diesem Tag nicht ansehen. Das ein oder andere Mal wäre es dennoch möglich gewesen, nach guten Balleroberungen im Mittelfeld größere Torgefahr zu erzeugen. Leider schafften wir es aber nicht, in dieser entscheidenden Phase den Treffer zu erzwingen und so blieb auch die Sensation aus.

In der 52. Spielminute verwertete die mittlerweile drückend überlegene Admira endlich eine ihrer Top-Möglichkeiten zum 0:2 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Wir versuchten es noch ein letztes Mal mit einer Umstellung im Angriff, doch das Risiko führte postwendend zum dritten Gegentreffer und damit war alles klar.

Am Ende steht ein 0:3 zu Buche und damit ein weit besseres Ergebnis, als viele U12-Mannschaften gegen diese Admira bislang erzielen konnten. Es wäre auch nicht überraschend, wenn die Admira den U11-Cup in souveräner Manier gewinnt und wir am Ende die wenigsten Gegentreffer von ihnen erhalten haben. Dennoch können wir uns darum wenig kaufen. Im Cup zählt nur der Aufstieg und wir sind jetzt draußen. Nach den Osterferien werden wir uns daher neue Ziele stecken und wenn wir mit der gleichen Akribie wie in der Vorbereitung auf das Cup-Match daran arbeiten, diese auch erreichen.

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